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Seezunge

Seezunge

Solea solea

Seezungen (Soleidae)

Die Seezunge ist ein feiner Plattfisch des Nordostatlantiks, der Nord- und Ostsee sowie des Mittelmeers. Sie lebt auf sandigem und schlammigem Meeresgrund in Küstennähe bis in Tiefen von etwa 200 Metern und ist vor allem nachtaktiv. Mit ihrer schlanken, zungenförmigen Körperform und der unscheinbaren Sandfärbung ist sie ein meisterhafter Tarner.

Die Seezunge ernährt sich von kleinen Bodentieren wie Garnelen, Muscheln, Schnecken und Ringelwürmern. Die Laichzeit liegt von Dezember bis April; die Eier sind pelagisch und treiben frei im Wasser. Als Speisefisch ist die Seezunge äußerst begehrt und entsprechend selten geworden. Für Angler ist sie ein seltener aber begehrter Fang, der am besten nachts mit Grundmontagen und Wattwürmern oder kleinen Tintenfischstücken direkt auf dem Meeresgrund präsentiert wird.

Lebensraum & Verbreitung

Die echte Seezunge lebt auf sandigen und schlammigen Böden der Nordsee und des Atlantiks, wo sie sich nachts von Würmern und kleinen Krebsen ernährt. Tagsüber liegt sie eingegraben.

Angeln & Bedeutung

Anglerisch ist die Seezunge ein seltener Beifang beim Grund- und Brandungsangeln. Als einer der edelsten Speisefische erzielt sie hohe Preise.

Häufige Fragen zum Seezunge

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Informationen teilweise aus:angelmagazin.de

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