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Seehase

Seehase

Cyclopterus lumpus

Seehasen (Cyclopteridae)

Der Seehase, auch Lumpfisch genannt, ist ein plumper, hochrückiger Meeresfisch des Nordatlantiks und der Nordsee. Sein gelatinöser, warziger Körper und die zur Saugscheibe umgewandelten Bauchflossen, mit der er sich an Steinen und Felsen festheften kann, machen ihn zu einer der ungewöhnlichsten Erscheinungen unserer Küstengewässer. Die Männchen nehmen während der Laichzeit eine leuchtend rötliche Färbung an.

Der Seehase ernährt sich von Krebstieren, Quallen, Würmern und kleinen Fischen. Die Laichzeit liegt von Februar bis April in flachen Küstenbereichen. Die Männchen bewachen das Gelege bis zum Schlüpfen der Larven und fächeln ihnen mit den Flossen frisches Wasser zu. Wirtschaftlich bedeutend ist vor allem der Kaviar-Ersatz, der aus dem Rogen der Weibchen gewonnen wird. Als Angelziel ist der Seehase wenig verbreitet; er wird gelegentlich beim Grundangeln an felsigen Küstenabschnitten gefangen.

Lebensraum & Verbreitung

Der Seehase (Lump) lebt im kalten Nordmeer und heftet sich mit einer Bauchsaugscheibe an Steine. Zur Laichzeit kommen die Tiere in flachere Küstengewässer.

Angeln & Bedeutung

Anglerisch ist der Seehase ein seltener Beifang. Bekannt ist er vor allem wegen des Rogens der Weibchen, der als „deutscher Kaviar“ vermarktet wird.

Häufige Fragen zum Seehase

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Informationen teilweise aus:angelmagazin.de

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