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Scholle

Scholle

Pleuronectes platessa

Schollen (Pleuronectidae)

Die Scholle ist einer der bekanntesten Plattfische des Nordostatlantiks, der Nord- und Ostsee. Sie lebt auf sandigem oder schlammigem Meeresboden in Tiefen von 10 bis 200 Metern und ist durch ihre charakteristischen orangeroten Flecken auf der Oberseite unverwechselbar. Durchschnittliche Exemplare messen 30 bis 50 cm; unter günstigen Bedingungen kann sie bis zu 90 cm und 7 kg erreichen.

Die Scholle ernährt sich von kleinen Krebstieren, Würmern und Weichtieren des Meeresbodens. Die Laichzeit liegt von Dezember bis April; die Weibchen produzieren bis zu 500.000 Eier. Wie alle Plattfische durchläuft die Scholle eine Metamorphose, bei der das linke Auge auf die rechte Körperseite wandert. Für Angler ist sie besonders im Frühjahr und Herbst ein lohnenswertes Ziel, das mit Grundmontagen und Naturködern wie Wattwürmern und Garnelen befischt wird.

Lebensraum & Verbreitung

Die Scholle ist der bekannteste Plattfisch der Nord- und Ostsee, erkennbar an den orangeroten Tupfen auf der braunen Oberseite. Sie lebt auf Sandgründen und gräbt sich tagsüber ein.

Angeln & Bedeutung

Beim Brandungs- und Bootsangeln mit Wattwurm ist die Scholle ein klassischer Zielfisch, besonders im Frühjahr und Herbst. Sie zählt zu den wichtigsten Speise-Plattfischen.

Schonzeiten & Mindestmaße nach Bundesland

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Community-Daten, ohne Gewähr.Schonzeiten und Mindestmaße unterscheiden sich je nach Gewässer, Verein und Verordnung und ändern sich regelmäßig. Verbindlich ist immer die aktuelle Landesfischereiverordnung bzw. die jeweilige Gewässerordnung. „-" = keine landesweite Angabe.

Häufige Fragen zum Scholle

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Informationen teilweise aus:angelmagazin.de

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