
Petermännchen
Trachinus draco
Petermännchen (Trachinidae)Das Petermännchen ist ein küstenbewohnender Bodenfisch des Ostatlantiks, des Mittelmeers und des Schwarzen Meers. Es gräbt sich im Sand verborgen ein, wobei nur Augen und der Rücken sichtbar sind - eine perfekte Tarnung für den Hinterhalt. In deutschen Gewässern kommt es vor allem an den Küsten der Nordsee vor. Bekannt ist es für seine giftigen Rückenflossen- und Kiemendeckelstacheln, die bei Badenden und Anglern schmerzhafte Verletzungen verursachen können.
Das Petermännchen ernährt sich von Garnelen, Grundeln, Sandaalen, Würmern und Krabben, die es aus dem Hinterhalt überwältigt. Die Laichzeit liegt von Juni bis August. Geangelt wird es mit Grundmontagen und natürlichen Ködern wie Garnelen, Krabben und Würmern. Wichtig: Nach dem Fang sofort Handschuhe anziehen und die Giftstacheln der Rückenflosse sowie des Kiemendeckels entfernen.
Lebensraum & Verbreitung
Das Petermännchen lebt eingegraben auf Sandböden der Nordsee und des Atlantiks, oft in Strandnähe - nur Augen und Rückenflosse schauen aus dem Sand.
Vorsicht & Bedeutung
Die Stacheln der Rückenflosse und Kiemendeckel sind giftig und verursachen sehr schmerzhafte Stiche - beim Lösen aus dem Brandungsfang ist äußerste Vorsicht geboten. Das Fleisch selbst ist essbar und schmackhaft.
Häufige Fragen zum Petermännchen
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Informationen teilweise aus:angelmagazin.de