
Hornhecht
Belone belone
Hornhechte (Belonidae)Schlanker 'Silberpfeil' mit langem Schnabel, der jeden Mai als erster Sommerbote an die Ostseeküste zieht.
Der Hornhecht ist ein schlanker, nadelförmiger Raubfisch des Nordostatlantiks und der angrenzenden Meere. Er schwimmt in Schulen dicht unterhalb der Wasseroberfläche und ist durch sein verlängertes, schnabelartiges Maul unverwechselbar. In deutschen Gewässern tritt er vor allem an der Nord- und Ostseeküste auf, insbesondere von April bis Juni, wenn er seinen Wanderungen in küstennahe Gewässer folgt.
Der Hornhecht jagt tagsüber Sandaale, Jungheringe und andere kleine Schwarmfische. Die Laichzeit liegt von Mai bis Juni in flachen Küstengewässern; die Eier haften mit Fäden an Algen und Unterwasserpflanzen. Für Angler ist er ein sportliches Ziel: Er wird mit leichten Spinnruten, silbernen Blinkerködern und kleinen Lebendködern befischt. Die beste Angelzeit ist das Frühjahr von April bis Juni.
Lebensraum & Verbreitung
Der Hornhecht erscheint im Frühjahr in großen Schwärmen vor den Küsten - besonders in der Ostsee -, um zu laichen. Der schlanke Fisch mit dem langen Schnabelmaul jagt nahe der Oberfläche.
Angeln & Bedeutung
Von Mole, Strand und Boot wird der Hornhecht mit Wasserkugel und Fischfetzen oder mit Pilker befischt - ein sportlicher Frühjahrsfisch. Seine Gräten sind charakteristisch grün, das Fleisch ist schmackhaft.
Erkennungsmerkmale
- Sehr langer, schlanker Körper
- Langes, schnabelartiges Maul mit feinen Zähnen
- Dunkel blaugrüner Rücken, silbrige Seiten
- Grün gefärbte Gräten (völlig ungefährlich)
Laichzeit
Mai bis Juni (im flachen Küstenwasser)
Beste Fangzeit
Mai bis Anfang Juni an der Ostseeküste (Hauptsaison)
Nahrung
Empfohlene Köder
Fangmethoden
Gut zu wissen
Klassischer Köder ist ein Bündel Seidenfäden, in dem sich die feinen Zähne verfangen. Die grünen Gräten sind harmlos. Beliebter Saisonauftakt an der Küste.
Häufige Fragen zum Hornhecht
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Informationen teilweise aus:angelmagazin.de