
Graskarpfen
Ctenopharyngodon idella
Karpfenfische (Cyprinidae)Der Graskarpfen, auch Weißer Amur oder Chinakarpfen genannt, stammt ursprünglich aus Ostasien und wurde in Europa vor allem zur biologischen Gewässerpflege eingeführt. Als reiner Pflanzenfresser verzehrt er große Mengen Unterwasservegetation und gilt daher als effektiver „Rasenmäher“ der Gewässerwelt. Er kann über 1,5 Meter lang und 40 kg schwer werden und ist damit einer der größten eingesetzten Karpfenfische.
Der Graskarpfen bevorzugt langsam fließende oder stehende Gewässer mit reichlich Vegetation. Er ist kein einfaches Angelziel, da sein pflanzenbasierter Speiseplan besondere Köderstrategien erfordert. Beim Anbiss kämpft er kräftig und ausdauernd. Die Laichzeit liegt im Frühjahr (April bis Juni); die Weibchen produzieren mehrere hunderttausend bis über eine Million Eier, die flussabwärts driften.
Lebensraum & Verbreitung
Der aus Ostasien stammende Graskarpfen wurde zur Pflanzenkontrolle in viele warme Stillgewässer besetzt. Er ernährt sich überwiegend von Wasserpflanzen und kann sehr groß und schwer werden.
Angeln & Bedeutung
Beim Karpfenangeln geht der Graskarpfen auf Mais, Boilies oder gezielt auf Pflanzenköder und ist ein kampfstarker, vorsichtiger Gegner. Eine natürliche Vermehrung findet in unseren Breiten kaum statt.
Häufige Fragen zum Graskarpfen
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Informationen teilweise aus:angelmagazin.de