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Aalmutter

Aalmutter

Zoarces viviparus

Aalmuttern (Zoarcidae)

Die Aalmutter ist ein küstenbewohnender Fisch der Nord- und Ostsee. Ihr langer, aalähnlicher Körper mit dem kleinen Maul verleiht ihr ein unverwechselbares Aussehen. Sie lebt in steinigen und felsigen Küstengebieten in Tiefen von 1 bis 60 Metern, häufig zwischen Algen, Muschelschalen und Geröll verborgen. Die Art ist vor allem im Gezeitenbereich und in Flachwasserzonen anzutreffen.

Bemerkenswert ist die Fortpflanzung der Aalmutter: Sie gehört zu den wenigen Fischen Europas, die lebende Junge zur Welt bringen. Nach einer Tragezeit von etwa vier Monaten (Paarungszeit August bis September) werden 30 bis 40 vollständig entwickelte Jungfische von rund 4 cm Länge geboren. Die Nahrung besteht aus Bodentieren wie Krebsen, Würmern und Weichtieren sowie gelegentlich kleinen Fischen.

Lebensraum & Verbreitung

Die Aalmutter lebt küstennah über Sand- und Krautböden der Nord- und Ostsee sowie im Brackwasser. Sie ist lebendgebärend - eine Seltenheit unter den heimischen Fischen.

Angeln & Bedeutung

Beim Brandungs- und Küstenangeln ist die Aalmutter ein häufiger Beifang. Ihr Fleisch ist essbar; die Gräten färben sich beim Kochen harmlos grün.

Informationen teilweise aus:angelmagazin.de

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